Project Description

Marcus Nigsch

* 2.9.1971 in Altstätten, lebt in Feldkirch

marcusnigsch@gmail.com
www.marcusnigsch.com

Biografie
Kompositionsstil
Werkliste
Tonträger
Texte

 

Biografie

Marcus Nigsch brachte 1995 sein erstes Album „Wanna Make Love to You“ heraus und spielte dabei fast alle Instrumente selbst ein. Den endgültigen Durchbruch hatte er im Jahr 2000 mit seiner Hitsingle „One to Make Her Happy“ aus seinem dritten Album „Freedomland“, für welche er mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet wurde. 2001 trat er gemeinsam mit No Angels im Vorprogramm von DJ Bobo auf.

Der in beiden Welten – der Neuen Kunstmusik und der Popmusik – beheimatete Marque komponierte für die ökumenische Willkommensfeier „Moving Souls“ der „Gymnaestrada“ Choräle, die vom Kammerchor Feldkirch uraufgeführt wurden, sowie die Filmmusik für die erste Staffelder ORF-Serie „Die Lottosieger“.

Unter dem Pseudonym „The Slag“ arbeitete er mit am neuen Album „Soul Is Heavy“ der nigerianischen Ausnahmesängerin Nneka. 2011 veröffentlichte er unter dem Namen „Geordie Gill“ das Album „Untimely Adventures“ in einer limitierten Auflage. Die Platte beinhaltet altenglisches Liedgut vermischt mit neoklassizistischen Arrangements.

2012 wird Marcus Nigschs klassische Komposition „Fröhjaar“ (Trio für Violine, Cello und Klavier) mit dem 3. Platz des Kompositionswettbewerbs der Franz-Josef Reinl–Stiftung preisgekrönt. Noch im selben Jahr wird er auch Preisträger des Wiener Filmmusikpreises 2012.

Am Vorarlberger Landestheater machte er in der Spielzeit 2012/13 mit der Komposition des Musical Noirs „Gefährliche Liebschaften“ Furore. Zwei Jahr später komponierte er wieder im Auftrag des Vorarlberger Landestheaters die Schauspielmusik für die Freilichtproduktion „Das große Welttheater“ von Pedro Calderón de la Barca.

Derzeit ist Marcus Nigsch hauptsächlich als Filmkomponist tätig. Der Soundtrack zum Film „Die Mamba“ des deutsch-iranischen Regisseurs Ali Samadi Ahadi war 2015 für den österreichischen Filmpreis nominiert. Die Filmmusiken für Werner Bootes „Alles unter Kontrolle“, „Der Blunzenkönig“ mit Karl Merkatz in der Titelrolle und die Dokumentation „Abendland im Morgenland“ mit Josef Hader sind unmittelbar danach entstanden.

Im Sommer 2016 hat Marcus Nigsch sein Kompositionsstudium bei Herbert Willi am Vorarlberter Landeskonservatorium abgeschlossen

Für den Kinofilm „A green lie“, wieder im Auftrag des Regisseurs Werner Boote, komponierte Marcus Nigsch die Filmmusik.

Im Auftrag des SOV komponierte Marcus Nigsch das Konzert für Akkordeon und Orchester mit dem Titel „Leptir“ – Uraufführung im November 2018.

Für das „Quinteto del arco nuevo“ sind die 10 „Imágenes vivas“ entstanden, UA, April 2018.

Im Jahr 2018 erhält Marcus Nigsch den Kompositionspreis des Landes Vorarlberg.

 

Kompositionsstil

Die Freude am Manierismus, die Harmonie sowie die Rhythmik sind bedeutende Wesensmerkmale der Musik von Marcus Nigsch. „Das Ein- und Aussteigen von der Tonalität in die Atonalität hinein und umgekehrt interessieren mich“, so der Komponist. „Im Vordergrund steht der Fluss in der Musik.“
In seinen Werken kommen zudem seine große Repertoirekenntnis und die Freude am Suchen, Finden und Schaffen von musikalischen Verbindungslinien zum Ausdruck. „Ich glaube, das Rad ist erfunden. Das Rad unbedingt viereckig machen zu wollen, macht die Dinge nicht besser. Ich bin einer, der gerne kombiniert und versucht, etwas aus dem Vorhandenen zu schaffen. Das Neue daran ist, dass ich das gemacht habe“, erklärt Marcus Nigsch im Gespräch mit Silvia Thurner.

Juni 2016

 

 

Werkliste

MUSIKTHEATER

Gefährliche Liebschaften. Musik zum gleichnamigen Theaterstück nach dem Briefroman von Pierre-Ambroise-Francois Choderlos de Laclos, 2013
UA: 30.4.2013, Vorarlberger Landestheater
Musik hören

Das große Welttheater. Musik zum Stück von Pedro Calderon de la Barca
UA: 31.5.2014, Bildstein, Vorarlberg

Par!s Par!s, fünf Sätze für Klarinette, Trompete, Kontrabass und Akkordeon, 2018
Paris is a moveable Feast
Preparer Cafe`Le Dome
1929
1938, fast Krieg
End of Paris
UA: 2019, Bregenzer Festspiele, „Die Schurken“

Feldkirch – Am Zug, Theater mit Performance, 2018
UA: 18.10.2018, Feldkirch, Walk.Tanztheater.com

 

FILM

Filme für 2019

Raus aus dem Korsett – NGF Film // Regie: Beate Thalberg

Viva la Vulva – NGF Film // Regie: Gabi Schweiger

The Royal Train – Navigator Film // Regie: Johannes Holzhausen

 

The green lie // Regie: Werner Boote, 2018

Die Königin von Wien, Filmmusik für ARTE/ORF, 2016

Der Blunzenkönig, 2015
Musik hören

Alles unter Kontrolle, 2015
Musik hören

Morgenland im Abendland, 2015
siehe www.youtube.com

Die Mamba, 2014
Musik hören

Die Lottosieger, 2008-2011, 30 Folgen, TV Serie

 

KAMMERMUSIK

Cello Solo Nr.1, 2010
Musik hören

Bis ich ruhe in dir, Stück für Piano solo, 2011
UA: 1.10.2018, Bregenz, Aaron Pilsan, Klavier
Musik hören

Fröhjaar, Piano Trio Nr. 1, 2011
Musik hören

String Quartet Nr.1, 2014
Musik hören

Wind Quintet Nr.1, 2014
Musik hören

imágenes vivas, für Streichquintett und Bandoneon, 2017

Modus mathematicus, für Violine, Viola und Violoncello, 2018
1. Allegro con fuoco
2. Andante con spirito
UA: 21.9.2018, Philosophicum Lech

 

ORCHESTERWERKE

„Leptir“, Konzert für Akkordeon und Orchester, 2017
UA: 11.11.2017, ORF Funkhaus Dornbirn, Symphonieorchester Vorarlberg, Solist: Goran Kovacevic, Dirigent: Kai Röhrig

Konzert für Fagott und Orchester, 2015
UA: 3.7.2016, Evangelische Kirche Amriswil, Solist: Matthew Smith

Tuulella, für Orchester, 2016

 

VOKALMUSIK

Weg in die Einsamkeit, für gemischten Chor, 2012
Musik hören

„Allahu Akbar, für Bariton, Klavier und 3 Celli, 2012

„Muss sich die Seele nicht erkälten?“, für Bariton, Klavier und 3 Celli, 2011

Weitere Informationen sowie eine Liste der Singles und Alben von Marcus Nigsch – alias Marque – siehe unter Wikipedia

 

 

Tonträger

„Eine Liste der Singles und Alben von Marcus Nigsch – alias Marque – siehe unter Wikipedia“ Wikipedia

 

 

Texte

Laudatio von Ingrid Bertel anlässlich der Verleihung des Kompositionspreises des Landes Vorarlberg. Bregenz, am 1. Oktober 2018
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„Ich liebe es zusammenzuführen und schaffe aus Vorhandenem etwas Eigenes“ – Marcus Nigsch feiert derzeit vor allem mit Filmmsuik große Erfolge. In: Kultur. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 6/2016.
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„Ich möchte eine Musik machen, die bewusst nichts ausgrenzt“ – Marcus Nigsch – alias Marque – ein Komponistenporträt. In: Kultur. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 2/2013.
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So here I am, but where are you? – Vom Gute- Laune-Pop zum viktorianischen Liedgut: die Wiederkehr von Sänger Marque als englischer Gentleman Geordie Gill. In: Kultur. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, 7/2011.
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