Project Description

Raphaela Fröwis

* 1993

 

 

 

 

 

 

 

https://raphaelafroewis.com
raphi_froewis@hotmail.com
Telefon 0664/165 616 3

Biografie
Kompositionsstil
Werkliste
Tonträger
Texte

 

Biografie

START: Quer durchs Leben

Dass Gilbert Hirtz, der damalige Fagottlehrer meiner jüngeren Schwester, der Meinung war, dass sich die Noten, die ich mit 13 Jahren schrieb, spielen lassen, wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben. Nie hätte ich gedacht, wie spannend, überraschend und faszinierend es sein kann, wenn meiner Musik Leben eingehaucht wird.

Meine musikalische Laufbahn ist für einen Außenstehenden ziemlich unspektakulär. Manches war Zufall, anderes kam gerade zur rechten Zeit. Ich durfte Kurse, Seminare, ausgezeichnete Dozenten und Professoren, lieben lernen und musste bzw. durfte erkennen, dass das ein oder andere nicht „meines“ ist. Um meine musiktheoretischen Kenntnisse etwas aufzubessern, absolvierte ich den Theoriekurs fürs Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold. – Daraufhin schrieb ich ein Jahr lang keine einzige Note!

Wieder bereit dafür, wurde mir klar:

„Ich schreibe, was ICH höre, und nicht nur was man darf!“

Irgendwann musste allerdings auch ich einsehen, dass es auch Vorteile hat, wenn man etwas wirklich weiß, statt nur mit Intuition und Kreativität zu experimentieren. Beispiel „Instrumentenkunde“: Hier Vollprofi zu sein, würde die Sache oftmals erleichtern. Betroffen von dieser Erkenntnis und auf der Suche nach neuen Herausforderungen begann ich 2011 den Registerführerkurs des Vorarlberger Blasmusikverbandes mit Peter Engl und Jan Ströhle. Dieser Kurs war richtig gut und es gelang ihnen irgendwie mich genau da abzuholen wo ich stand. Ich habe sehr davon profitiert und so ließ ich es mir nicht nehmen, danach sofort in den bereits laufenden Dirigentengrundkurs bei Ingolf Breuss und Christian Mathis einzusteigen und anschließend ein einjähriges Seminar zum diplomierten Jugendblasorchesterleiter mit diversen Dozenten zu absolvieren.Auch die passive Teilnahme am Dirigentenmeisterkurs in Ossiach mit Maurice Hammers und Thomas Ludescher kam mir gerade recht.

Auf meiner musikalischen Suche nach dem Wie? und Was? durfte ich auch Silvia Thurner sehr schätzen lernen. Ihr habe ich unheimlich viele ausgezeichnete Tipps zu verdanken. Und vermutlich hätte ich es ohne ihre ermutigende Art damals noch nicht gewagt mich auf das Fernstudium Medienkompositionsstudium (FH) einzulassen, was eindeutig richtig traurig wäre. Auch die Idee Guntram Simma einfach um Dirigierstunden zu bitten, ist nur eine von vielen…

Sinfonieorchesterliteratur und die wirklich wichtigen Aufgaben eines richtig guten Dirigenten mit einer mir zuvor völlig unbekannten Klarheit und Logik ein bisschen besser erkennen und verstehen lernen zu dürfen, das ermöglichte mir Direktor Guntram Simma. So kam es auch, dass ich die Cello-Proben bei der Werkwoche 2013 leiten und zudem bei einigen Konzerten und der Österreichtour des Jugendsinfonieorchesters und bei Konzerten des Collegium Instrumentale Dornbirn als Hornistin oder an der Triangel mitwirken durfte.

Horn · Klavier · Kontrabass · Blockflöte · Gitarre

Mein erstes Instrument, das Horn, wird vermutlich immer Vorrang gegenüber den anderen haben. Aber ich würde meine Verbundenheit zu ihm eher als eine Art Hassliebe bezeichnen. In Ensembles, aushilfsweise bei Musikvereinen der Umgebung und den unterschiedlichsten Orchestern sind wir ein gutes Team. (Ich liebe mein Horn im Sinfonieorchester – auch zwischen um-Welten-besseren Hornisten.) Aber ich würde es nicht wagen, alles nur darauf zu setzen.

Als ich das Horn spielen nach gut einem Jahr Unterricht aufgeben wollte, – Schlagzeug fand ich ungeheuerlich spannend – bemühte sich mein damaliger Lehrer Urban Weigel darum mir neue Herausforderungen zu bieten und steckte mich kurzerhand ins Orchester. Auch durfte ich beispielsweise Mozarts Krönungsmesse schon sehr früh zwischen Musikschullehrern und Orchestermusikern in Lindau und Mellau spielen. Aus dieser Zeit stammen viele Erinnerungen, die ich nie vergessen werde.

Ehrenamt und Engagement Ab 2012 baute ich im Zuge meines Musikmaturaprojektes die „usigzwergle“ für meinen Heimatmusikverein Alberschwende auf. Zeitgleich von 2013 bis 2014 leitete ich die „uniorband“ des Musikverein Dornbirn Rohrbach, während ich auch aktiv bei diesem Musikverein tätig war.

Die besten Erinnerungen beginnen immer mit Mut 2012 überraschte ich mich selbst, indem ich mein Fagotttrio „reij“ einfach mal so zum Spaß zum Kompositionswettbewerb ans Wiener Franz Schubert Konservatorium sandte. Ein zweiter Preis zwischen studierten Komponisten aus aller Welt klang ziemlich gut. Und so wagte ich den Schritt und schrieb mich für ein berufsbegleitendes Studium ein. Ab September 2013 erhielt ich nun Kompositionsunterricht bei Francisco Obieta am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Dadurch ergab es sich auch, dass ich endlich den lang ersehnten Kontrabass-Unterricht erhielt.

Ich bin unheimlich froh darüber, dass ich es zudem gewagt habe mich ab 2016 auf das Fernstudium Medienkomposition (FH) der „chool of Entertainment & Technology“ in Erding einzulassen. Es bietet eine unglaubliche Möglichkeit berufsbegleitend und praxisnah zu lernen „as einem unter dem Nagel brennt“.

Ein solches Studium zu machen, muss gut überlegt sein. Letztendlich kam ich allerdings zu dem Schluss, dass dieses Studium für mich die einzige Möglichkeit ist, das was ich derzeit lernen und vertiefen möchte, zu erfahren. So eröffnete sich ein neuer und unglaublich spannender Weg. Wunderbare finanzielle Unterstützung, die half mir diese besondere Lernerfahrung zu ermöglichen, erhielt ich von der gemeinnützigen impulse-Privatstiftung. Vielen herzlichen Dank dafür!

Und nun?

…in ich in Finnland. Zwischen unglaublicher Stille und lauter Musik sammle ich Erfahrungen und nutze jede Gelegenheit mich musikalisch auszutoben. Meine Sound-Design-Ohren leben hier zwischen vollkommener Faszination und dem totalen Wahnsinn. Alles erscheint deutlicher und klarer wahrnehmbar. Und lauter. Und stiller zugleich…Nicht mit Worten zu beschreiben. So etwas muss erlebt werden.

Eine Böhmische Klarinette gehört hier nun wie selbstverständlich zu meinem Gepäck dazu. Besonders freut es mich, dass ich in der langjährigen Orchestermusikerin Ann-Katrin Hellberg eine begeisternde Lehrerin gefunden habe.

Alles Weitere steht in den Sternen.

 

Kompositionsstil

 Zusammenspiel der pädagogischen und musikalischen Ausbildung. Klangfarben und Rhythmik stehen im Vordergrund.
 Sounddesign und Medienkomposition mit dem Motto: create atmosphere

Raphaela Fröwis 2017

 

Werkliste

Kinderhände Musiktheater für Fagott und Klavier, in 6 Sätzen

Petar Horntrio

UnGeheuer Musiktheater für 4 Hörner

Kuumailmapallo/ Heißluftballon für Jugendblasorchester, Auftragskomposition der Österreichischen Blasmusikjugend 2014

Filmut Trio für Oboe, Klarinette und Fagott

Painottomissa Fagott-Trio; zwei Fagotte und ein Kontrafagott

freij Fagott-Trio; zwei Fagotte und ein Kontrafagott

Helmikuu Fagott-Trio

Himmelsrichtung Streichquartett

Allegorie der Ent-en-Täuschung Holzbläserquintett; Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn

Im Teich Duett; Oboe und Fagott

Im Teich; Dampfschiffentenjagd Duett; Oboe und Fagott

Audiatur et altera pars. Fagott und Klavier

Sympathicus Fagott und Klavier

Variation 1 Trio; Flöte, Viola, Cello

Antizipation der Vorfreude für Cello

Lahja Metsässä für Blasorchester

Bilderrahmen Violine, Cello, Klavier

Musik mit Sounddesign: Frühstückswerbung musikalische Kurzgeschichte u.a.